Warum dein Unternehmen bei Google und in der KI nicht auftaucht (und wie du das änderst)
Du googelst deinen eigenen Namen und findest dich kaum. Woran das liegt, was Google wirklich von dir braucht und wie dieselben Signale dich auch in KI-Antworten sichtbar machen.
Mach einmal die Probe: Google deinen eigenen Namen oder deine Dienstleistung mit deiner Stadt, so wie es ein möglicher Kunde tun würde. Wenn du dich dabei kaum findest, bist du in guter Gesellschaft. Sehr viele Selbstständige haben eine ordentliche Website und tauchen bei Google trotzdem nicht auf. Das ist selten Pech. Meistens fehlt eine Grundlage, die schnell zu legen ist. Und das Gute daran: Dieselbe Grundlage macht dich auch für KI-Antworten sichtbarer.
Warum du unsichtbar bist
Google zeigt bei vielen Suchen zwei Dinge nebeneinander: die klassischen Ergebnisse und einen lokalen Bereich mit Karte und Einträgen. In diesen lokalen Bereich kommst du nur mit einem Google-Unternehmensprofil, früher «Google My Business». Fehlt es, oder ist es halb ausgefüllt, bleibst du dort schlicht aussen vor, egal wie gut deine Website ist.
Der zweite häufige Grund sind widersprüchliche Angaben. Wenn dein Name, deine Bezeichnung oder dein Ort auf der Website anders steht als in Verzeichnissen oder auf Bewertungsplattformen, wird Google vorsichtig. Uneindeutige Signale führen dazu, dass du seltener und tiefer angezeigt wirst.
Was Google von dir braucht
Damit du sichtbar wirst, braucht Google Klarheit über drei Dinge: wer du bist, was du anbietest und wo du tätig bist. Konkret heisst das:
- Ein vollständiges Unternehmensprofil. Name, Kategorie, Einzugsgebiet, Kontakt, Öffnungszeiten und eine ehrliche Beschreibung deiner Leistung.
- Überall dieselben Angaben. Name, Bezeichnung und Ort auf Website, im Profil und in Verzeichnissen identisch. Diese Übereinstimmung ist ein starkes Vertrauenssignal.
- Echte Bewertungen. Sie beeinflussen, wie weit oben du im lokalen Bereich erscheinst. Zugleich schaffen sie Vertrauen bei Menschen. Bitte zufriedene Kunden aktiv darum.
Nichts davon ist ein Trick. Es ist Handwerk, das die meisten einfach nie sauber gemacht haben.
Die Brücke zur KI
Jetzt kommt der Teil, den kaum jemand auf dem Schirm hat. Genau die Signale, die dich bei Google sichtbar machen, helfen dir auch in KI-Antworten. Wenn jemand ChatGPT oder Perplexity fragt «wer berät kleine Unternehmen in meiner Region», bauen diese Systeme ihre Antwort aus vielen Quellen zusammen. Eindeutige, überall stimmige Angaben zu Person, Thema und Ort machen es einer KI leicht, dich sicher einzuordnen und zu nennen. Wie diese neue Ebene der Sichtbarkeit funktioniert, erkläre ich in Was ist GEO. Speziell für die Region hilft lokale KI-Sichtbarkeit.
Du legst also mit einer einzigen Aufräumaktion zwei Fundamente auf einmal. Das ist der Grund, warum ich bei Selbstständigen so gern hier anfange.
So gehst du vor
- Profil anlegen oder übernehmen. Suche dein Unternehmen bei Google und beanspruche das Profil, oder erstelle ein neues.
- Vollständig ausfüllen. Kategorie, Einzugsgebiet, Beschreibung, alles sauber und ehrlich.
- Angaben angleichen. Sorge dafür, dass Name, Bezeichnung und Ort überall identisch sind.
- Bewertungen sammeln. Bitte zufriedene Kunden gezielt um eine kurze, echte Rückmeldung.
- Website nachziehen. Mit klaren Angaben zu Person, Thema und Ort sowie sauberen strukturierten Daten, damit Maschinen dich richtig verstehen.
Sichtbarkeit ist kein Zufall
Wenn dich heute niemand findet, heisst das nicht, dass dein Angebot schwach ist. Meist fehlt nur die Grundlage, auf der Google und die KI dich einordnen können. Diese Grundlage kannst du selbst legen, sie kostet fast nichts und sie arbeitet danach dauerhaft für dich.
Willst du wissen, wie sichtbar dein Business heute wirklich ist? Der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check zeigt dir, was ChatGPT über dich sagt und wo deine Grundlagen noch Lücken haben. Und wenn du es sauber aufsetzen willst, findest du auf meiner Seite zur GEO- und SEO-Optimierung den passenden Rahmen.
